Über mich

Der Weg zum Messermacher

Dass ich dazu gekommen bin musste wohl so sein. Seitdem ich mich erinnern kann, wollte und hatte ich immer ein Taschenmesser in der Tasche. Ohne ein Messer fühlte ich mich schon immer nackt, genauso wie ohne Schlüsselbund oder ohne Geldbeutel – ein Messer gehört einfach in die Tasche. Nach ewiger Sammlerei bin ich irgendwann einmal auf die Idee gekommen, dass ich mir einfach einmal ein Stück Messerstahl kaufen sollte und mir daraus “mein” Messer machen sollte, denn irgendwie habe ich noch nie genau das Messer gefunden welches mir 100%ig zusagt.

Ich mit Kanu

Also nichts wir den alten 20€ Handbandschleifer vom vorherigen Kanubau ausgepackt und damit den D2 (1.2379) den ich mir bei Herr Steigerwald bestellt hatte bearbeitet. Nach ewigem Herumschleifen auf der alten Gurke mit Bändern aus dem Baumarkt hatte ich dann irgendwann einmal meinen grob geschliffenen Messerrohling in der Hand. Da ich vom Messermachen noch absolut Null Ahnung hatte, hatte ich die Schneide wegen der Wärmebehandlung mal ca. 1mm breit gelassen, was sich dann später als viel zu breit rausstellte (Mittlerweile kenne ich mich da ein wenig besser aus).

Als das Messer von Jürgen Schanz vom Härten zurück war, war dann das Finishen an der Reihe – natürlich mit einer Schmirgelleinwand aus dem Baumarkt. Als mir das dann irgendwann einmal zu bunt wurde und ich einfach zu keinem  befriedigenden Ergebnis kam, dachte ich mir: “Eine Neue Oberfläche brauch die Messermacherei”. Kurzentschlossen und genervt vom Schleifpapier griff ich zum Deltaschleifer und ich hatte mein Finish für “mein” Messer gefunden. Leider habe ich bis Heute dieses Finish nie wieder angewendet.

Outdoor 1

Outdoor2